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Mit dem Rad in Buchholz Foto: Frank Piwecki
Dargestellt ist eine Gruppe Sozialdemokrat*innen auf dem Fahrrad. Mit dabei: Svenja Stadler.

28. März 2021: Straßenbau - "Wir ringen um jeden Meter."

Die Buchholzer SPD - Fraktion im Stadtrat hat sich entschlossen, pragmatisch und kontinuierlich mit Befürwortern und Gegnern der Erschließungsstraße Gespräche zu führen. „Wir machen es uns wahrlich nicht leicht, wir ringen um jeden Meter.“
Frank Piwecki, März 2021 Foto: F. Piwecki

Wäre eine östliche Umfahrungsstrasse um Buchholz so problematisch, wie dessen Gegner seit Jahren behaupten? Ist die Notwendigkeit dieser Straße andererseits so deutlich, wie die Befürworter es ebenso lange schon darstellen?

Unbestritten ist die Verkehrsbelastung in der Buchholzer Innenstadt gewachsen. Aber auch die ökologische Verantwortung ist nicht erst seit „Fridays for Future“ (Link zur Buchholzer Gruppe) relevant.

Leider haben im Lauf der Jahre aber beide Seiten höchste Verunsicherung in weiten Teilen der Bevölkerung erzeugt.

Leider sind nicht alle Argumente stichhaltig, trotzdem ist die Stadt Buchholz bei diesem Thema schon lange zerrissen. Dies ist für die Stadt nicht positiv.

Nun stellt sich eine Besonderheit in der Diskussion um die Erschließung im Buchholzer Osten dar, der möglicherweise durch das Bauvorhaben um „Buchholz 2025+“ mit bezahlbaren Wohnraum erschlossen werden kann.

Die Buchholzer SPD - Fraktion im Stadtrat hat sich entschlossen, pragmatisch und kontinuierlich mit Befürwortern und Gegnern der Erschließungsstraße Gespräche zu führen.

„Wir machen es uns wahrlich nicht leicht, wir ringen um jeden Meter.“ so Frank Piwecki Fraktionsvorsitzender der SPD.

In den Fachausschusssitzungen für Stadtplanung, Entwicklung und Umwelt machte der SPD - Fraktionsvorsitzende deutlich, welche Möglichkeiten es gibt, eine Straße zu entwickeln, die auch die ökologischen Belange beachtet.

Mithilfe der Informationen des „NABU“ und seiner Jugendorganisation „NAJU“ wurde zum Beispiel die Streuobstwiese im Buchholzer Süden als besonders schützenswerte herausgestellt, auf Vorschlag von Frank Piwecki wurde die Möglichkeit dort zum Beispiel eine Änderung der Straßenführung hinzubekommen, wurde mit in die Planung aufgenommen.

„Wir finden, es ist wichtig miteinander zu reden und das pro und contra vernünftig ab zu wiegen. Fundamentale Opposition gegen Visionen einer Auto-gerechten Straße für Tempo 90, dazu muss die Politik eine Synthese finden.

Zur Lösung der Verkehrsfrage herrschte in den letzten 30 Jahren "Stillstand"; die jeweiligen Bürgermeister und Mehrheitsparteien haben in Stadt und Kreis nichts erreicht. Diesen Zustand möchten wir endlich ein Ende bereiten, so Jan Christian Damann stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Buchholz. Die Chance ist diesmal vorhanden. Eine Entwicklung mit Augenmaß, zum Wohle der Buchholzer und Buchholzerinnen.

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