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Buchholz muss den Klimaschutz in die Fläche bringen, zum Standard machen und kann
dabei von den schon gemachten Erfahrungen anderer Kommunen profitieren.

Diesen Antrag stelle ich im Rat der Stadt Buchholz.

Buchholz, 26.03.2021

Antrag:

Die Stadt Buchholz tritt unverzüglich der Initiative „Klimapositive Städte und Gemeinden“ (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.) bei, um die zukünftigen Baugebiete "Klimapositiv" zu gestalten.

Begründung:

Um die Stadt, die Verwaltung, die Politik und den Klimabeirat dabei zu unterstützen, die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit schneller, breiter und zielorientierter umzusetzen, fordert die SPD Fraktion, der Initiative „Klimapositive Städte und Gemeinden“ beizutreten.

Ziel dieses Netzwerkes ist es unter anderem, die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer kommunaler Strategien und Lösungen auszutauschen. Dabei sollen die Kommunen von bereits gemachten Erfahrungen profitieren. Elf Städte zählen zu den Mitinitiatoren dieser Initiative für gelebte Nachhaltigkeit, konkreten Klimaschutz und mehr Lebensqualität in Kommunen. Es geht um die Initiierung kommunaler Ebene. Wie in den letzten politischen Debatten festgestellt wurde kann es nicht mehr darum gehen Klimaziele auf die Jahre 2035 oder 2050 zu projizieren.

Diese Debatten verschiebt das Problem nur in die nächste oder übernächste Generation.

In den nächsten Wochen und Monaten entscheidet sich, ob sich der zukünftige wohnungspolitische Aspekt in Buchholz nicht nur "klimaneutral" sondern tatsächlich "klimapositiv" entwickeln lässt. Die immer wieder diskutierte Grundlage der "Klimaneutralität" ist irreführend und nicht ausreichend.

Um eine nachhaltige und tatsächlich zukunftsorientierte sozial-ökologische Politik durchzuführen, benötigt es eine "Klima-positive" Umsetzung. Dabei fällt dem Sektor "Bauen" eine elementare Bedeutung zu.

Buchholz muss den Klimaschutz in die Fläche bringen, zum Standard machen und kann dabei von den schon gemachten Erfahrungen anderer Kommunen profitieren. Ein zentraler Punkt ist dabei ist, dass die Verwaltung und die Politik die relevanten Themen nicht immer neu erarbeiteten muss oder individuell für sich definiert.

Mit Kooperationen kann viel Geld für externe Berater gespart werden.

Viele Kommunen haben bereits Aktivitäten erfolgreich umgesetzt. Diese Erkenntnisse können nutzbar gemacht werden, denn ein ganzheitlicher Ansatz verknüpft Klimaschutz natürlich mit weiteren Arbeitsfeldern. Inhaltlich zielt dieser Antrag nicht nur auf Klimaschutz und Klimaanpassungsstrategien. Auf interdependente Weise müssen Handlungsfelder wie Kreislauffähigkeit, Mobilität, Gesundheit, nachhaltiges Bauen, soziale Teilhabe, Wasserkreislauf und Biodiversität mitgedacht und berücksichtigt werden. Das in Buchholz das Thema "Partizipation" groß geschrieben wird, ist bekannt.

Schließlich geht es beim Klimaschutz darum, Menschen mitzunehmen und Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Zur weiteren Information folgen Sie gerne diesem Link

Mit freundlichen Grüßen

Frank Piwecki

Fraktionsvorsitzender der SPD

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