Zum Inhalt springen
Frank Piwecki Foto: FP / Gleis 11 / Schierenbeck
Hiermit kandidiere ich für das Amt als Bürgermeister der Stadt Buchholz in der Nordheide. Lesen Sie hier meine wichtigsten Schwerpunkte.

Ich bin vor kurzem mit breiter Mehrheit vom SPD OV Buchholz als Kandidat für das Bürgermeisteramt nominiert worden. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, es ist ein positives Zeichen für unsere politische Kultur hier in Buchholz.

Seit ereignisreichen zehn Jahren gestalte ich als Ratsherr und seit sieben Jahren als stellvertretender Bürgermeister die Geschicke der Stadt Buchholz mit.

Ich will diese Erfahrungen nutzen und in verantwortungsvoller Position als hauptamtlicher Bürgermeister weiter umsetzen. Ich werbe dafür, dass sich die engagierten Menschen unserer Stadt mit mir gemeinsam den Herausforderungen stellen, die deutlich absehbar auf uns zu kommen.

Wie viele weitere Städte ist Buchholz sehr stark von der aktuellen Pandemie betroffen, diesen Herausforderungen müssen wir sehr klar mit einer an den Bürger und Bürgerinnen ausgerichteten sozial-ökologischen Politik begegnen.

Wirtschaft, Umwelt und Stadtgesellschaft sind drei Schwerpunkte, die im Gleichgewicht gehalten werden müssen. Keiner der drei Punkte darf die Oberhand gewinnen, alle sind gleich wichtig.

Dafür trete ich an.

Ein zentraler Aspekt ist es dabei, hier so schnell wie möglich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Dies möchte ich durch eine moderate und bedarfsorientierte Entwicklung von "Buchholz 2025+" und der Rütgersfläche zu erreichen. Ich pflege einen intensiven Kontakt zu den Menschen in unserer Stadt. Es beschämt mich, wenn mir Menschen in Vollzeitbeschäftigung erzählen, dass sie für eine passende Bleibe in eine Nachbargemeinde ziehen mussten, obwohl sie hier in Buchholz arbeiten. Dies kann nur durch intensiven Wohnungsbau bekämpft werden.

Solche großen Projekte müssen natürlich mit Augenmaß, nachhaltigen und auch klimaschonenden Planungen angegangen werden.

Dies muss verbunden sein mit einer klaren, zukunftsweisenden Mobilitätspolitik. Das Fahrradfahren soll attraktiver und sicherer werden, den ÖPNV weiter zu entwickeln ist selbstverständlich. Ebenso, wie längst überfällige Möglichkeiten, auch autoarme Bereiche auszuweiten, sollten wir umsetzen. Dies alles zusammen wird dazu beitragen, dass Buchholz die Klimaziele 2050 auch erreichen kann.

Wir brauchen eine funktionierende und innovative Wirtschaft, die gute Rahmenbedingungen vorfinden muss, wie zum Beispiel das „TIP“ und den weiteren Ausbau unseres digitalen Netzes. Die Attraktivität der Innenstadt wird gestärkt, wenn Einzelhandel, Kultur und Gastronomie in der Innenstadt im Zentrum der Stadtentwicklung stehen.

Ein weiterer Kernpunkt wird es sein, auf die demografischen Herausforderungen zu reagieren. Es müssen mehr Kita-Plätze geschaffen werden. Auch auf die besonderen Belange von Senioren und Seniorinnen werde ich ein stärkeres Gewicht legen.

Buchholz ist eine bunte, naturverbundene, kulturelle und engagierte Stadt zum Wohlfühlen. Die bisherige klare Politik gegen „Rechte Aggressivität“ und sog. „nationale“ Strömungen werde ich selbstverständlich fortführen.

In dieser schwierigen Zeit und besonders in Zukunft, gilt es Verständnis zu schaffen und im wahrsten Sinne des Wortes Brücken zu bauen.

Vorherige Meldung: Wohnungsbau in Buchholz

Nächste Meldung: Rückblick: Meine Einschätzung zur politischen Lage (Wochenblatt 2020)

Alle Meldungen