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Klimaversprechen Foto: Finn Piwecki
Dargestellt ist ein O-Ton von Frank Piwecki neben einem Bild von ihm. Text: Klimaversprechen? Sie rennen bei uns offene Türen ein!

26. August 2021: Drei-Fragen-Donnerstag - 26.08.

Termine kann Frank Piwecki momentan nur schwer wahrnehmen. Aber Fragen zu beantworten, dazu hat er immer Zeit.

Jeden Donnerstag stellt sich Frank Piwecki hier allen möglichen Themen. Diesmal geht es um's Klima.

Haben Sie auch Fragen an Frank Piwecki? Schreiben Sie uns!


Nico: Hallo Frank, in dieser Woche haben die Aktivist:innen von BuchholzZero dich und alle Kandidat:innen der SPD auf gefordert, ein „Klimaversprechen“ abzugeben. Was genau ist das denn?

Dargestellt ist ein Eisbär, der einem anderen Bären am Ohr schleckt. Text im Bild: Klimaversprechen? Herzenssache! - Mit uns findet Buchholz Stadt!

Frank: Das Klimaversprechen sieht vor, verschiedene Bausteine in der lokalen Politik vor Ort so zu gestalten, dass Buchholz im Jahr 2035 klimaneutral sein soll, um den städtischen Beitrag zu diesem globalen Problem zu leisten.

Dies ist, wie in unserem Wahlprogramm beschrieben, auch unser erklärtes Ziel.

Nico: Was konkret versprichst du denn da? Was bedeutet das für die Arbeit in Verwaltung und Rat?

Frank: Über die konkrete Ausgestaltung dieses Versprechens hat der künftige Rat zu entscheiden, wir als SPD Buchholz werden jedoch darauf hinwirken, dass entsprechende Mehrheiten in den Räten gefunden werden, um die Klimaneutralität bis spätestens 2035 zu erreichen.

Wir sorgen dafür, dass sich alle Menschen diese Form des Klimaschutzes leisten können und gehen mit wichtigen Impulsen voran.

Hierfür setzen wir insbesondere die Punkte unseres Wahlprogramms um. Mit dem Ansatz "Cradle to Cradle" und der klaren Aussage zu einem "klimapositiven" Bauen in Buchholz haben wir einen großen Schritt getan. Wir wollen nicht nur "neutrale" Politik entwickeln, sondern müssen in unseren Möglichkeiten von Anfang bis zum Ende eine "positive" Klimapolitik gestalten. Mit der Idee „Cradle to Cradle" Prinzips des bekannten Buchholzers Prof. Michael Braungart, welches wir übernehmen werden, sind wir schon einen Schritt weiter.

Nico: Ist der Umweltschutz denn aktuell ein Thema bei der SPD?

Frank: Die Verbindung zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialer Gerechtigkeit ist der Kern der deutschen Sozialdemokratie. Seit Willy Brandt mit seinem Satz „Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden!“ eine ganze Generation prägte und erstmals in der deutschen Geschichte Umweltpolitik in den Fokus setzte, entwickelt die SPD ökologische Konzepte, um dem Verbrauch der Natur entgegenzuwirken und gleichzeitig den freien Menschen in seiner Entfaltung zu unterstützen.

Wir betrachten daher das Klimaversprechen als eine ursozialdemokratischen Herzensangelegenheit.

Ich danke ausdrücklich dem Klimabeirat, den jungen Erwachsenen von Fridays for Future, den Umweltverbänden, BuchholzZero und den zahllosen engagierten Menschen in Buchholz für deren unermüdlichen Einsatz, unseren Planeten zu retten.

Sie rennen bei uns offene Türen ein.

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