Drei-Fragen-Donnerstag - 15.07.
Wöchentlich stellt sich Frank Piwecki den Fragen seines Teams, seiner Unterstützer*innen und auch Ihren Fragen, wenn Sie uns diese mitteilen. Schreiben Sie uns gerne an!
Jede Woche donnerstags werden die Antworten auf dieser Homepage veröffentlicht.
Nico: Lieber Frank, ganz kurz: Was treibt dich an, dir einen anstrengenden Bürgermeisterwahlkampf anzutun?
Frank: Es wird Zeit, das wir in Buchholz etwas ändern. Ich möchte Hilfe der Bürgerinnen und Bürger die Position wechseln und als Bürgermeister ins Rathaus der Stadt Buchholz einziehen.
Ein wichtiger Schauplatz für Gespräche über meine Kandidatur ist unser Recht auf günstigen Wohnraum. Buchholz ist ein Ort, direkt im Einzugsbereich Hamburgs, in die es viele Menschen zieht und die hier ihr neue Heimat finden. Wohnungen in Buchholz werden immer teurer und die Baulandpreise erscheinen unerschwinglich. Dem müssen wir entschieden entgegentreten. Diesen Umstand streitet hinter der Hand niemand ernsthaft ab, aber keiner unserer Politiker und Politikerinnen in den letzten Jahren hatte tatsächlich den Mut, dies konkret und laut auszusprechen. Seit Jahren streiten deshalb die Politiker und Politikerinnen über die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und über die Notwendigkeit, endlich etwas zu tun.
Nico: Warum wird denn so lange geredet und warum tut sich so wenig?
Frank: Das ist ein schwieriges Thema, weil Mitsprache und Engagement der Bürgerinnen und Bürger seine Berechtigung haben, und „Bauen“ mit Augenmaß und rücksichtsvoll erfolgen muss. Ich kann bei dem Thema alle Seiten gut verstehen. Aus Sicht der Gemeinde ist es aber wichtig, Menschen in Buchholz die Möglichkeit zu geben, langfristig zu planen und in Sicherheit zu wohnen. Chancen einer besseren Verkehrspolitik, größere Bedeutung des Radverkehrs und eine klare Möglichkeit, auch im Alter den Bus zu nutzen und mobil zu bleiben, muss mehr Platz in den politischen Entscheidungen eingeräumt werden.
Nico: Wie kam deine Kandidatur eigentlich zustande?
Frank: Die Entscheidung zu kandidieren habe ich mir nicht leicht gemacht. Bereits vor mehreren Jahren bin ich gefragt worden, ob ich nicht antreten möchte, ob ich es mir vorstellen könne, mit der Unterstützung meiner Partei als Kandidat anzutreten. "Es gab mehrere gute Gespräche und viele positive Rückmeldungen.“
Die Erfahrung in der Kommunalpolitik ist nicht das Einzige, was ich für das Amt des Bürgermeisters mitbringe. Die Fähigkeiten auf Menschen zuzugehen, ist ein sehr wichtiger Punkt für mich. Ich habe ein offenes Ohr, kenne Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger und meist kann ich auch sehr gut helfen, weil mir die kommunalpolitischen Strukturen bestens bekannt sind.